Berliner Weihnachtswunderwelt

Tree Gates
Tree Gates markieren die Eingänge zum Potsdamer Platz. © MK Illumination

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Susanne Müller

Mit der dunklen Jahreszeit kehrt die Magie des Lichts an den Potsdamer Platz in Berlin zurück. Unter dem Titel „Magical Forest“ wurde die diesjährige Weihnachtsbeleuchtung eröffnet und lässt das Areal in warmem, festlichem Licht erstrahlen. Größer und vielfältiger als in den Vorjahren, setzt die Installation auf ein Zusammenspiel aus Licht, Architektur und Naturmotiven und schafft damit einen offenen Ort der Begegnung inmitten der Stadt.

„Mit dem Start der Weihnachtsbeleuchtung am Potsdamer Platz beginnt für uns die schönste Zeit des Jahres. Wir freuen uns, diesen besonderen Ort in ein funkelndes Winterparadies zu verwandeln und die Vorfreude auf Weihnachten zu teilen“, sagt Karl Wambach, President Germany von Brookfield Properties.

Tree Gates und Leuchtdach

Zu den markantesten Elementen zählen die großformatigen Lichtbögen „Tree Gates“, die Besucherinnen und Besucher am Potsdamer Platz empfangen. Entlang der Alten Potsdamer Straße bilden glitzernde LED-Lichterketten ein leuchtendes Dach über der Fußgängerzone. In der Varian-Fry-Straße fungiert das neu gestaltete „Tendril Gate“ als strahlendes Entrée und beliebter Fotopunkt. Ergänzt wird das Ensemble durch warmweiß illuminierte Bäume und dezent beleuchtete Säulen, die das gesamte Quartier in ein stimmungsvolles Licht tauchen.

The Playce als Wald

Ein weiterer Blickfang lockt am Marlene-Dietrich-Platz: Dort wurde nach der Premiere von „Cirque du Soleil“ eine zwölf Meter hohe Baumskulptur aufgebaut. Auch im Innenbereich wird das Thema aufgegriffen – so verwandelt sich The Playce in eine atmosphärische Waldlandschaft mit einer imposanten Deckeninstallation, neuen Weihnachtsbäumen und kunstvoll gestalteten Waldbewohnern.

Begehbare Lichterwelt

Gestalterisch versteht sich die Installation nicht nur als Dekoration, sondern als begehbare Lichtwelt. „Das Design des Magical Forest ist mehr als Dekoration – es ist eine Einladung in eine poetische, leuchtende Winterwelt. Die Bögen wirken wie Tore in eine andere Dimension, die Tiere machen den Ort noch lebendiger und laden die Menschen ein, mit offenen Augen und Herzen durch die Stadt zu gehen“, erklärt Georg Öhler, Director of Design bei MK Illumination – das international agierende Unternehmen für festliche Beleuchtung hat die komplette Inszenierung geschaffen.

Second Life für Elemente

Neben der ästhetischen Wirkung spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Ein Teil der Leuchtelemente aus den Vorjahren wurde recycelt, ergänzt und in das neue Konzept integriert. Andere Bestandteile erhalten ein Second Life: Sie werden an Museen und Kulturinstitutionen in der Region gespendet, darunter das Rochow-Museum Reckahn, der Verein Rettung Schloss Blankenburg und die Citygemeinschaft Oranienburg. Künftig sollen die Lichtobjekte dort Parks, Gärten und Innenstädte erhellen und so den festlichen Charakter des Potsdamer Platzes über Berlin hinaus weitertragen.

Niedriger Energieeinsatz

Auch der Energieeinsatz wurde bewusst niedrig gehalten. Die Installation basiert auf moderner LED-Technologie und benötigt etwa so viel Strom, wie rund 57 Haushalte verbrauchen würden, wenn sie täglich jeweils eine Stunde lang einen Haartrockner benutzen. Da der Großteil der Emissionen bei Beleuchtungsprojekten bereits in der Produktion entsteht, trägt insbesondere die lange Nutzungsdauer der Elemente zur Reduzierung der Umweltbelastung bei, wie MK Illumination versichert.

Susanne Müller