Burger-Kette Peter Pane setzt jetzt auf Naturstrom

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Die Gastronomie steht vor großen Herausforderungen: Personalmangel und immer neue Wünsche von Gästen in Richtung Nachhaltigkeit, die adressiert werden wollen. Das Burger-Format Peter Pane mit knapp 50 Restaurants in Deutschland stellt sich diesen Anforderungen mit weiteren Schritten in Richtung Nachhaltigkeit.
„Ab sofort fließt fast ausschließlich Ökostrom bei Peter Pane“, erklärt Patrick Junge, Gründer und Geschäftsführer der Burger-Kette, die unter der Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH firmiert. „Wir sind stolz, dass wir einen Großteil der Standorte per 1. Februar 2023 daran anschließen konnten. Wer bei Peter Pane nun einen Burger genießt, kann das künftig mit einem noch besseren Gewissen tun. Damit gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt auf dem aufregenden Weg in Richtung Nachhaltigkeit.“ Die Standorte, durch die der Ökostrom aus erneuerbaren Energien fließt, erkennen Gäste an einem Sticker an der Eingangstür.
Beauftragte für Climate-Change
„Wir sind im Moment dabei, ein eigenes Peter-Pane-Programm aufzubauen, um nicht nur Ökostrom zu nutzen, sondern auch möglichst wenig Energie zu verschwenden. Wir bilden darum clevere Köpfe an unseren Standorten aus, die die Rolle des Climate-Change-Beauftragten in den einzelnen Restaurants übernehmen. Bei Peter Pane geht es auch um gemeinschaftliches Handeln. Wir wollen die Dinge aus uns selbst heraus richtig machen und entschlossen angehen. Das birgt mehrere Vorteile: Zum einen schärfen wir das Bewusstsein für den Energieverbrauch in den einzelnen Restaurants, zum anderen vermitteln wir tiefgehendes Backgroundwissen. Die Summe vieler kleiner Schritte über alle Standorte hinweg wird den großen Unterschied machen“, ist Junge überzeugt.
Verantwortung fürs Team
„Ich glaube, wir müssen uns alle darüber klar werden, dass einfache Dinge wie die Installation von Bewegungsmeldern, Umstellen auf LED-Leuchtmittel und auch vermeintlich Lapidares, wie der regelmäßige Wechsel von Filtern in Abzugsanlagen, in der Summe sehr viel ausmachen. Und genau hier setzen wir mit diesem Programm an und wollen Anreize schaffen, sodass die einzelnen Betriebe bestmöglich mitmachen. Das geht am besten, in dem wir unserem Team vertrauen und noch mehr Verantwortung geben. Wir denken zum Beispiel über kleine Wettbewerbe nach, die die Standorte und Kollegen auszeichnen, denen die größten Energie-Einsparungen gelungen sind. So stärken wir auch den Stolz der Mitarbeiter für unser Unternehmen", fasst Patrick Junge seine Idee zusammen.
Von veganem Essen bis Aufforstung
Inzwischen sind 55 Prozent der Speisen bei Peter Pane vegan oder vegetarisch, was sehr gut angenommen wird. Auf To-Do stehen ferner die maximale Reduktion der Wegwerfquote, den Bezug regionaler Produkte und der komplette Verzicht auf Verbrennungsmotoren im Ausliefergeschäft. Schon zum dritten Mal wird Peter Pane in diesem Jahr zudem sein eigenes Aufforstungsprogramm umsetzen, auf eigenen Flächen in Mecklenburg-Vorpommern. „Wir planen, mit unserer Aktion in diesem Jahr das Ergebnis von 150.000 Baumpflanzungen aus 2022 auf jeden Fall wieder zu erreichen, wenn nicht sogar zu übertreffen“, so Junge.