Deutsche B- und C-Städte verstärkt im Fokus von Familien und Kapitalanlegern

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Handel und Immobilien
Die deutschen Partner der Luxusimmobilienmarke Sotheby´s International Realty verzeichnen in Deutschland eine verstärkte Fokussierung auf B- und C-Städte, besonders von Familien zur Selbstnutzung aber auch von Kapitalanlegern.
„Aufgrund des knappen Angebots in A-Städten und dem anhaltenden Preisdruck dort weichen viele Familien mit Kindern in die Metropolregionen der Großstädte aus, da dort Immobilien für sie erschwinglicher sind“, sagt Anita Gärtner, Sotheby´s International Realty-Partnerin. „Voraussetzung ist natürlich eine gute Infrastruktur im Bereich Verkehr sowie beim Bildungs- und Kulturangebot.“ Das verstärkte Interesse an B- und C-Städten zeigt sich auch in Zahlen: Das globale Netzwerk von Sotheby´s International Realty hat im Jahr 2021 ein Rekordverkaufsvolumen von 204 Milliarden US-Dollar erzielt, was einer Steigerung von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Verkaufsvolumen wächst in Deutschland um 52 Prozent
Gründe dafür sind das Wiederaufleben der Nachfrage nach Premiumimmobilien in Metropolen sowie steigende Verkaufsaktivitäten in Sekundärmärkten und Feriendestinationen weltweit. Das US-Verkaufsvolumen der Marke wuchs im Jahresvergleich um 33,8 Prozent, im Wirtschaftsraum Europa-Arabien-Afrika um 48 Prozent und in Deutschland um 52 Prozent. „Auch für Kapitalanleger sind Sekundärmärkte interessant geworden, da hier eine höhere Rendite erzielt werden kann“, sagt Olivier Peters, von Sotheby´s International Realty in Frankfurt und Wiesbaden, „und auch Investoren aus dem Ausland schenken diesen Standorten vermehrt Aufmerksamkeit.“
Fern- und Hybridarbeitsmodelle pushen die Sekundärmärkten
Ein weiterer Grund für das Interesse von Investoren an Sekundärmärkten seien zudem die Fern- und Hybridarbeitsmodelle, die sich aufgrund der Pandemie durchgesetzt haben. "Für Familien steht zudem die Sicherheit und das Wohlbefinden ihrer Kinder, die sie oft in B- und C- Städten besser gewährleistet sehen, im Mittelpunkt ihrer Kaufentscheidung“, so Gärtner und Peters abschließend.