Deutsche EuroShop freut sich über Wachstum

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Die Shopping-Center-Investorin Deutsche EuroShop (DES) hat die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2023 veröffentlicht, das für die Gesellschaft von Wachstum im operativen Geschäft und im Investmentportfolio geprägt war.
„Die Kundenfrequenzen und die Umsätze unserer Mieter haben ihre Erholung fortgesetzt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 besuchten 11,4 Prozent mehr Menschen unsere Shopping Center, und unsere Mieter verzeichneten 14,5 Prozent höhere Handelsumsätze. Die Handelsumsätze haben damit wieder das Niveau von 2019 erreicht“, erklärt DES-Vorstand Hans-Peter Kneip. Die zu Beginn des Jahres durchgeführten Zukäufe weiterer Anteile an sechs Shopping Centern verbesserten die Erfolgskennzahlen zusätzlich zum wiederauflebenden Geschäft des Bestandsportfolios.
Umsatzerlöse gestiegen
Die Umsatzerlöse stiegen um 2,2 Prozent von 132,4 auf 135,4 Millionen Euro. Das Nettobetriebsergebnis (NOI) entwickelte sich – unter anderem aufgrund deutlich geringerer Wertberichtigungen auf Mietforderungen – ähnlich positiv auf 107,5 Millionen Euro, und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg aufgrund von Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen für nicht umlegbare Nebenkosten und Instandhaltungen sowie niedrigeren Wertberichtigungen deutlich um 17,1 Prozent auf 113,5 Millionen Euro.
Konzernliquidität verbessert
Das Ergebnis vor Steuern und Bewertung (EBT ohne Bewertung) erhöhte sich um 21,9 Prozent auf 90,9 Millionen Euro, und die um Bewertungseffekte bereinigten EPRA Earnings stiegen um knapp ein Viertel von 70,6 auf 87,6 Millionen Euro. Die um Bewertungs- und Sondereffekte bereinigten Funds from Operations (FFO) verbesserten sich von 76,5 auf 87,5 Millionen Euro, was einem Plus von 14,5 Prozent entsprach. Die Konzernliquidität wuchs seit Jahresende 2022 von 366,3 auf 432,2 Millionen Euro an. Die Immobilienbewertung war im ersten Halbjahr 2023 leicht rückläufig (-0,7 Prozent) und resultierte in einem negativen Bewertungsergebnis von 39,8 Millionen Euro. Das Konzernergebnis fiel dadurch mit 37,1 Millionen Euro um etwa ein Drittel niedriger aus als im ersten Halbjahr 2022.
Anhebung der FFO-Prognose
Das erste Halbjahr 2023 war, neben einem planmäßigen Verlauf des operativen Geschäfts, durch einmalige Erträge positiv beeinflusst. Insbesondere die in den stark von Corona betroffenen Jahren 2020 und 2021 gebildeten Rückstellungen und Wertberichtigungen konnten nun teilweise wieder aufgelöst werden. Die FFO-Prognose für das Geschäftsjahr 2023 wird um diese Einmalerträge auf 2,08 bis 2,18 Euro je Aktie angehoben (vorher 2,00 bis 2,10 Euro). Bei der ordentlichen Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2022 in Hamburg haben Vorstand und Aufsichtsrat der Deutsche EuroShop die Ausschüttung einer Dividende von knapp 191,2 Millionen Euro beziehungsweise 2,50 Euro je Aktie vorgeschlagen.