Deutsche verlegen Geschenkeinkäufe vor

Auch zu den Weihnachtsfeiertagen spielt Umweltbewusstsein eine große Rolle. © Pixabay / Monika

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Rund jeder siebte Deutsche - 15 Prozent - befürchtet für die Weihnachtszeit Lieferengpässe und kauft seine Geschenke früher als im vergangenen Jahr. Vor allem jüngere Konsumenten zwischen 18 und 29 Jahren ziehen ihren Weihnachtseinkauf in diesem Jahr deutlich vor: Mehr als ein Viertel von ihnen (27 Prozent) setzt mit Blick auf mögliche Lieferengpässe auf den frühen Geschenkekauf.

Bei den über 65-Jährigen sind es hingegen nur knapp zehn Prozent. Dies ist das Ergebnis des repräsentativen Weihnachtsshopping Report 2022, für den eBay Ads mit Unterstützung des Meinungsforschungsunternehmens Civey 2501 Konsumenten in Deutschland befragt hat. Mehr als jeder zehnte Deutsche (elf Prozent) plant demnach, das diesjährige Weihnachtsfest in größerer Runde zu feiern als in 2021. Bei den 18- bis 29-jährigen Konsumenten (31 Prozent) ist der Wunsch nach einem geselligeren Zusammensein besonders ausgeprägt, mit zunehmendem Alter wächst die pandemiebedingte Vorsicht. Gekauft werden die Weihnachtsgeschenke dabei in erster Linie online: Nur elf Prozent wollen in diesem Jahr mehr Präsente im stationären Handel erwerben.

Umweltbewusstsein ist Trumpf

Vom Verpackungsmüll bis zum Lametta am Christbaum: Für die Umwelt ist Weihnachten nicht immer ein Fest. 15 Prozent der Deutschen wollen das ändern und dieses Weihnachten umweltbewusster gestalten. Das hat auch Auswirkungen auf die Auswahl ihrer Geschenke – vor allem bei jungen Menschen und in Haushalten mit Kindern. 30 Prozent der 18- bis 29-Jährigen und 24 Prozent der Familien haben sich vorgenommen, beim Geschenkekauf auf die Nachhaltigkeit der Produkte zu achten. Die faire Herstellung der Artikel ist immerhin bei 14 Prozent der 18- bis 29-Jährigen ein Thema und damit um fünf Prozentpunkte mehr als bei den 50- bis 64-Jährigen (neun Prozent). Ebenfalls auffällig: Je jünger die Käufer sind, umso relevanter ist die Qualität der Produkte. 44 Prozent der 18- bis 29-Jährigen wollen bei ihren Weihnachtsgeschenken besonders auf eine hohe Qualität achten. Und auch in Haushalten mit Kindern (34 Prozent) ist Qualität ein wichtiges Auswahlkriterium. Bei den über 65-Jährigen teilen nur noch 20 Prozent diesen Anspruch.

Ältere investieren besonders viel

In einem Punkt sind sich alle Altersgruppen einig: Der Preis spielt für die Auswahl der Geschenke eine übergeordnet entscheidende Rolle. Insbesondere bei den 30- bis 39-jährigen Konsumenten (45 Prozent) steht der Preis über allem. Die 50- bis 64-Jährigen (26 Prozent) schauen hingegen am wenigsten auf das Preisschild. Dementsprechend sind es an diesem Weihnachtsfest auch die älteren Konsumenten, die am meisten in Geschenke investieren. 22 Prozent der über 65-Jährigen planen in diesem Jahr über 400 Euro für Präsente ein. Im Vergleich: Bei den 30- bis 39-Jährigen tun dies nur vier Prozent. In den jüngeren Altersgruppen liegt das diesjährige Weihnachtsbudget zumeist bei bis zu 100 Euro (18 bis 29 Jahre: 42 Prozent, 30 bis 39 Jahre: 33 Prozent).