Flughafen Düsseldorf: Fixe Lösungen für leichteren Start in die Ferien

Wie vielerorts an deutschen Flughäfen brauchten Passagiere zum Ferienbeginn auch am Airport Düsseldorf Geduld – trotz kurzfristiger Maßnahmen. © Pixabay / blende 12

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Unfassbare Warteschlangen, wegen Personalmangels geschlossene Terminals, Chaos an den Flughäfen: Dieser Tage machen Horror-Meldungen vom Start in den Urlaub die Runde. Eine durchwachsene Bilanz zum ersten Ferienwochenende zog zum Beispiel der Düsseldorfer Flughafen.

Während der Samstag zu Peakzeiten noch geprägt war von sehr langen Wartenschlangen am Check-in und an den Sicherheitskontrollstellen, aber auch von erheblichen Verzögerungen bei der Gepäckausgabe, verlief der Sonntag deutlich weniger angespannt. Am Samstag nutzten rund 65.000 Passagiere den Düsseldorfer Airport, am Sonntag waren es rund 67.500.

Studierende helfen aus

Wie vor Ferienbeginn angenommen, führte der europaweite Personalmangel im Luftverkehr bei der Passagierabfertigung auch am Düsseldorfer Flughafen zum Teil zu Unregelmäßigkeiten. Im Rahmen seiner Möglichkeiten konnte der Airport die verantwortlichen Airlines und Bodenverkehrsdienstleister unterstützen: mit einer personellen Aufstockung der Servicekräfte im hohen zweistelligen Bereich durch Studierende, die im Terminal als Ansprechpartner für Passagiere zur Verfügung standen, mit einer gezielten Umleitung der Passagiere je nach Besetzung der Sicherheitskontrollen, mit umfänglichen, tagesgenauen Prognosedaten und mit einem Früh-Check-in ab drei Uhr morgens. Des Weiteren half ein eigenes Team aus qualifizierten Mitarbeitern bei der Gepäckausladung zu Peakzeiten. Am Samstagabend unterstützten dabei ausnahmsweise auch Mitarbeiter der Flughafenfeuerwehr. Die Einsatzbereitschaft der Brandhelfer war aber jederzeit gewährleistet.

Freiwillige an den Kontrollen

Darüber hinaus war auf Bitten des Dienstleisters der Bundespolizei ein Team von Mitarbeitern aus verschiedensten Bereichen des Flughafens das Wochenende über im Einsatz. Die Freiwilligen unterstützten an den Sicherheitskontrollen bei der Einweisung der Passagiere und der Wannenrückführung.
Am Samstag kam es in den frühen Morgenstunden in Teilen der Gepäckförderanlage zu einer IT-Störung, die vorübergehend zu einer leichten Verzögerung der Gepäckverarbeitung führte. Auch wenn es beim Check-in der Passagiere kaum zu Beeinträchtigungen führte, mussten rund 1200 Gepäckstücke in Düsseldorf zurückbleiben. Die Airlines sorgen dafür, dass diese jetzt schnellstmöglich an den Zielort der Reisenden befördert werden.