Frauen sind die wahren Weltenretter

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Sie verzichten auf tierische Lebensmittel, fordern ein größeres Angebot an unverpackten Produkten in Geschäften, vermeiden unterwegs Einwegprodukte wie Kaffeebecher und bevorzugen Restaurants mit vorwiegend veganer oder vegetarischer Küche - Frauen legen bei nachhaltigem Verhalten die Messlatte hoch. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Bevölkerungsbefragung „Weltenretter-Index 2023" im Auftrag der Burger-Restaurantkette Peter Pane.
In Bezug auf nachhaltiger Ernährung zeigt das weibliche Geschlecht deutlich mehr Engagement als die Männer: 31 Prozent der Frauen verzichten immer oder häufig auf tierische Lebensmittel, bei den Herren tun dies nur 17 Prozent. 77 Prozent der Frauen und 69 Prozent der Männer haben weitgehend Fast Food und Fertigprodukte aus ihrem Ernährungsplan gestrichen.
Veggie-Küche bevorzugt
Dazu passt auch, dass 17 Prozent der Frauen Restaurants mit vorwiegend veganer oder vegetarischer Küche bevorzugen - das sind acht Prozentpunkte mehr als bei den männlichen Befragten. Weibliche Gäste wählen auch eher Gastronomiebetriebe, die auf Einwegverpackungen verzichten (42 Prozent). Männern ist der Verzicht auf Wegwerf-Artikel in Restaurants nicht so wichtig (33 Prozent). Die Studie zeigt zudem: 84 Prozent der Frauen wünschen sich ein größeres Angebot an losen Lebensmitteln in Geschäften. Darauf legen nur 75 Prozent der Männer Wert. Auch ein stärkeres Engagement der Händler hinsichtlich Food-Sharing finden 65 Prozent der weiblichen Befragten wünschenswert, während dies nicht einmal 48 Prozent der Männer für wichtig erachtet.
Wünsche an die Gastronomie
Restaurantbetriebe können wichtige Förderer nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken sein. Etwa, wenn sie Lebensmittel von ökologisch verantwortungsbewussten Lieferanten beziehen. Dies unterstützt umweltfreundlichere Anbaumethoden und den Schutz der Artenvielfalt. Das Wissen darum scheint bei der Mehrheit der Menschen angekommen zu sein. Mehr als neun von zehn Deutschen wünschen sich von Restaurants, dass sie saisonale und regionale Produkte verwenden. Etwa die Hälfte bevorzugt sogar Gaststätten, die diese Kriterien erfüllen. Noch häufiger legen die Frauen (92 Prozent) Wert auf saisonale und regionale Angebote in der Gastronomie. Das machen nur 86 Prozent der männlichen Befragten. Auch legen 60 Prozent der Frauen mehr Wert auf ein besonderes Nachhaltigkeitsengagement, das mit dem Besuch des Restaurants unterstützt werden kann (Männer 46 Prozent). Zudem wünschen sich 43 Prozent der weiblichen Befragten eine bessere Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten, während dies nur 37 Prozent der Männer tun.
Wachsendes Bewusstsein
„Die Ergebnisse der Studie bestätigen unsere Bestrebungen in Sachen Nachhaltigkeit. Sie sind aber auch ein Ansporn, unser Engagement in diese Richtung zu verstärken", sagt Peter-Pane-Geschäftsführer Patrick Junge. „Zudem zeigt die Studie auch das wachsende Bewusstsein und Interesse der Öffentlichkeit an nachhaltigen gastronomischen Angeboten, was langfristig zu einer umweltfreundlicheren Gastronomiebranche führen könnte."