Immer weniger Barzahler im stationären Handel

E-Cash kommt im stationären Handel immer öfter zum Einsatz. © Pixabay / Jonas

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Die Deutschen zahlen im Einzelhandel am liebsten mit der Karte oder mobil mit ihrem Handy oder der Smartwatch. Barzahler sind nur noch in der Minderheit. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der C24 Bank.

38 Prozent der Befragten gaben an, ihre bevorzugte Zahlweise im stationären Handel sei Barzahlung. Andere Zahlungsarten kamen zusammen auf rund 57 Prozent. Unter den alternativen Zahlungsweisen hatte die Girocard - ehemals EC-Karte - mit 33 Prozent die Nase vorn. Dahinter folgen Debit- oder Kreditkarte mit 16 Prozent und mobiles Bezahlen mit acht Prozent. Fünf Prozent machten keine Angabe.

Teilnahme an Boni-Aktionen

„Mit der Karte oder mobil zu bezahlen, ist bequem, schnell und sicher“, sagt Lasse Schmid, Generalbevollmächtigter bei der C24 Bank. „Außerdem haben viele Menschen seit der Corona-Pandemie Bedenken hinsichtlich der Hygiene bei Bargeld. Durch den Einsatz der Karte können Kunden, zum Beispiel bei der C24 Bank, an Punkteprogrammen oder Cashback-Aktionen teilnehmen. Trotzdem bleibt Bargeld ein wichtiges Zahlungsmittel.“

Jüngere keine Bargeldfans

Je mehr Geld Menschen verdienen, desto seltener nutzen sie Bargeld als bevorzugte Zahlungsweise im stationären Handel. Unter den Befragten mit einem monatlichen Nettohaushaltseinkommen unter 2000 Euro gaben 45 Prozent Barzahlung als präferierte Zahlungsart an. Bei denen, die zwischen 2000 Euro und 4000 Euro monatlich verdienen, sind es 36 Prozent und bei denen mit 4000 Euro und mehr nur noch 30 Prozent. Nach Altersgruppen betrachtet, bevorzugen vor allem Menschen ab 55 Jahren Bargeld im stationären Handel (45 Prozent), die wenigsten Bargeldfans gibt es unter den 25- bis 34-Jährigen (28 Prozent).