Junge Generation steht auf Innenstädte

Die junge Generation fühlt sich nach wie vor von Innenstädten angezogen. © Unsplash / Simon Maage

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Die Generation der 16- bis 29-Jährigen in Deutschland ist mit den Innenstädten hierzulande weitgehend zufrieden. So zeigt der aktuelle HDE-Standort-Monitor, dass sich 86 Prozent dieser Altersgruppe in der Stadt sehr wohl fühlen, 92 Prozent kommen immer wieder gerne zurück in die Stadtzentren. Defizite sehen die unter 30-Jährigen vor allem bei der Sauberkeit und der Aufenthaltsqualität der Stadtzentren.

„Es ist gut zu sehen, dass auch die digitaleren jüngeren Generationen lebendige Innenstädte zu schätzen wissen. Das spricht gegen den oft vermuteten Bedeutungsverlust der Stadtzentren“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der Standort-Monitor macht deutlich, dass insbesondere das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie entscheidend für die Attraktivität einer Innenstadt ist. Das bestätigen 88 Prozent der Befragten. Für 87 Prozent sind aber auch Aufenthaltsbereiche, Grünflächen, eine gute Anbindung und Sauberkeit von großer Wichtigkeit.

Noch Wünsche offen

Zufrieden sind die Befragten vor allem mit der Gastronomie (83 Prozent) und den Einkaufsmöglichkeiten (82 Prozent). Weniger Zustimmung erreichen dagegen der Status quo an Sportangeboten (32 Prozent), das Angebot an Stationen für leihbare elektrische Roller oder Stadträder (30 Prozent) oder die Verfügbarkeit von kostenfreiem WLAN (28 Prozent).

Hälfte täglich in der City

95 Prozent aller Befragten sind mindestens einmal im Monat in der Innenstadt, die Hälfte sogar täglich und 41 Prozent mehrmals die Woche. Grundlage für diese Daten ist eine Befragung unter Personen, die mindestens alle drei Monate innerhalb ihrer Freizeit die Innenstadt besuchen. „Alle Beteiligten müssen nun gemeinsam dafür sorgen, dass die relativ hohe Zufriedenheit der Jugend auch künftig erhalten bleibt und die Stadtzentren so weiterhin ein lebendiger Lebensmittelpunkt für viele Menschen sein können. Für dieses Ziel müssen alle vor Ort eng zusammenarbeiten und beispielsweise die Sauberkeit sowie die Aufenthaltsqualität der Innenstädte noch besser in den Griff bekommen“, so Genth.