Kleine, lokale Stores stehen hoch im Kurs

Verbraucher – auch die GenZ – lieben kleine, lokale Stores. © Depositphotos / Andrew Demenyuk

Aktuelles

Die Verbraucher in Deutschland lieben kleine Geschäfte und Restaurants vor Ort. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von American Express in Zusammenarbeit mit Civey. Insgesamt stimmten 91,6 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass kleine, lokale Betriebe wie Kioske, Boutiquen oder das Lieblingsrestaurant um die Ecke Innenstädte lebenswert machen.

Mitglieder aller Altersklassen bevorzugen lokale Geschäfte. Auch die Befragten aus der Altersgruppe der Generation Z, also Geburtsjahrgänge ab 1997, teilen diese Aussage zu 91,5 Prozent. Dabei schätzen sie besonders, Waren direkt mitzunehmen und Dienstleistungen vor Ort zu erhalten, sowie den sozialen Kontakt und Austausch.

Viel Unterstützung

Über alle Altersgruppen hinweg besteht auch eine hohe Bereitschaft, lokale Shops zu unterstützen. 49,4 Prozent der Befragten gaben an, dass sie durch ihren Einkauf die kleineren Läden am Leben halten wollen. Ein wichtiges Motiv ist dabei, eine lebendige Nachbarschaft zu fördern (41,4 Prozent). Dabei gibt es bei der Beliebtheit von kleineren Geschäften in den einzelnen Bundesländern Unterschiede. Während die Menschen in Bayern (51,1 Prozent) und Baden-Württemberg (50,8 Prozent) sich am meisten durch ihren Einkauf für den Erhalt von kleineren Läden einsetzen, ist dieses Motiv in Mecklenburg-Vorpommern (41,5 Prozent) und Sachsen (43,7) geringer ausgeprägt.

Bitte gerne: Kauf um die Ecke

Besonders gefragt beim Einkauf vor Ort sind bundesweit Nahrungs- und Genussmittel. 59,6 Prozent der Befragten kaufen diese gerne beim Einzelhändler um die Ecke. Blumen, Pflanzen und Tierbedarf (46,8 Prozent) und medizinische Produkte (39,4 Prozent) rangieren auch hoch auf der Beliebtheitsskala. In der GenZ-Altersgruppe sind Bücher und Zeitschriften besonders gefragt (42,6 Prozent). Bei Dienstleistungen liegen gastronomische Betriebe (73,5 Prozent) vor Friseur- und Kosmetiksalons (61,6 Prozent) in der Beliebtheitsskala bei allen Befragten vorne.

Flexible Zahlungsmethoden

Bei den Zahlungsmethoden wünscht sich die Mehrheit (54,9 Prozent) der Befragten eine hohe Flexibilität. Im Vergleich der Bundesländer ragt dabei Berlin besonders heraus. Rund 61 Prozent der Menschen aus diesem Bundesland bevorzugen eine Alternative zum Bargeld, gefragt sind dabei besonders Zahlungsmittel wie Kredit- oder Giro- und EC-Karte sowie Bezahl-Apps. „In der Umfrage wird klar deutlich, dass die Deutschen eine Leidenschaft für lokale, kleinere Geschäfte haben und die wichtige Rolle erkennen, die sie im städtischen Leben spielen“, kommentiert Fabiana Mingrone, Country Managerin von American Express in Deutschland, die Ergebnisse der Studie. „Kleine Geschäfte sind das Rückgrat der Gemeinschaft, und wir freuen uns sehr, sie in dieser Funktion zu stärken.“