Nach Fusion: Apleona sieht sich für Wachstum gestärkt

One Company: Apleona-Sommerfest in Berlin. © Apleona

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Die beiden Facility- und Immobiliendienstleister Apleona und Gegenbauer haben ihre Fusion erfolgreich vollzogen. Nach Zustimmung aller relevanten Behörden wird jetzt der operative Zusammenschluss der beiden Unternehmen zu einem europäischen Branchenführer mit 40.000 Beschäftigten und 3,5 Milliarden Euro Umsatz umgesetzt.

Die Geschäfte werden künftig einheitlich für alle Sparten des Konzerns unter dem Namen Apleona geführt. Kerngeschäftsfeld ist das Integrierte Facility Management mit einem starken Fokus auf technisches Gebäudemanagement sowie regional auf den DACH-Markt. In Deutschland ist Apleona nach Unternehmensangaben durch die Fusion jetzt sowohl in Hinsicht auf die regionale Abdeckung wie auf ihre Leistungstiefe quer über alle Services gestärkt und mit deutlichem Abstand marktführend.

Ambitionierte Strategie

Apleona-CEO Dr. Jochen Keysberg bekräftigte die ambitionierte Wachstumsstrategie des FM- und Immobiliendienstleistungskonzerns sowohl für Deutschland wie für Europa. „In Deutschland können wir unseren Kunden jetzt sowohl technische wie auch infrastrukturelle Dienstleistungen flächendeckend aus einer Hand anbieten. Immer mehr große Kunden erwarten von uns solche Integrierte Services komplett in Eigenleistung“, erklärte er anlässlich des Closings. Für das weitere starke organische Wachstum in Deutschland und Europa sei zudem die strategische Beratungskompetenz und Lieferfähigkeit für Schlüsselthemen wie ESG, Dekarbonisierung, Energiemanagement und Gebäudedigitalisierung wichtig. Auch hier werde man die bereits bestehenden Teams und Kompetenzen mit gezielten Investitionen in „Knowhow, Spezialisten und Beteiligungen - unter anderem an so genannten Green- oder Proptech-Unternehmen - sowie in Gebäudetechnikfirmen“ weiter verstärken.

Ausbau der europäischen Plattform

Um die hohe Nachfrage nach integrierten Gebäudeservices auch in Europa immer besser bedienen zu können, stellte der Apleona-CEO weitere Akquisitionen zum Ausbau der europäischen Plattform in Aussicht. „In wichtigen europäischen FM-Märkten werden wir uns weiter gezielt verstärken, um auch dort marktführende Positionen zu erreichen“, kündigte er an. Apleona hatte bereits in den letzten 18 Monaten FM-Unternehmen in Österreich, Irland, UK und Polen gekauft. Die Integration beider Unternehmen zu einer zusammen noch leistungsfähigeren Organisation in Deutschland sei gut vorbereitet und werde jetzt nach dem erfolgreichen Closing mit Hochdruck umgesetzt, kündigte Dr. Jochen Keysberg an. Absoluten Vorrang habe für den Immobiliendienstleister dabei die optimale Ausrichtung des Serviceangebotes auf die Anforderungen der Kunden.

Vier Konzernbereiche

Das operative Geschäft wird von Apleona künftig in vier Konzernbereiche gebündelt. Dabei verantwortet Michael Engel als Group-COO weiterhin das internationale Geschäft in der EMEA-Region sowie das in der Sparte „International Corporate Clients“ (ICC) gebündelte Geschäft mit Großkunden. Christian Kloevekorn verantwortet als Group-COO sämtliche infrastrukturellen Leistungen - Reinigungs-, Security- und Property-Services - in Deutschland. Dr. Gert W. Riegel verantwortet, ebenfalls als Group-COO, das Integrierte und Technische Facility Management sowie das Real Estate Management in der DACH-Region. Die direkte Verantwortung für den Bereich Gebäudetechnik und Innenausbau bleibt bei CEO Dr. Jochen Keysberg. Dr. Georg J. Fronja komplettiert weiterhin in seiner Funktion als Group-CFO das jetzt fünfköpfige Führungsgremium der Apleona Gruppe.