Markthallen als Orte der Begegnung

Aktuelles
In einer aktuellen wegweisenden Studie haben BBE Handelsberatung und IPH Handelsimmobilien das Segment der Markthallen in deutschen Städten genauestens analysiert. Ziel dieser Untersuchung ist, Eigentümern, Investoren, Mietern und Kommunen fundierte Einblicke in die Trends und standortabhängigen Erfolgsfaktoren dieses Bereichs zu bieten.
Nach eingehender physischer Begutachtung von 30 Markthallen bundesweit und der Berücksichtigung verschiedener relevanter Indikatoren haben die Experten von BBE und IPH eine Einteilung nach Lage, Größe und Konzept vorgenommen. Dabei wurden sowohl Makro- als auch Mikrolage-Faktoren wie Einwohnerzahl, Wirtschaftskraft, Einzugsgebiete, Wettbewerb, Parkmöglichkeiten und Verkehrsanbindung berücksichtigt.
Drei Typen identifiziert
Drei zentrale Archetypen von Markthallen konnten identifiziert werden: die klassische Markthalle mit einem Fokus auf Marktständen und Einzelhandel, gastronomisch geprägte Hallen, in denen mehr als 50 Prozent der Angebote aus dem Food-Bereich stammen, sowie gemischte Hallen, die einen Mix aus Markt, Gastronomie, Einzelhandel sowie Kultur- und Veranstaltungsangeboten bieten.
Potenziale voll ausschöpfen
Dr. Johannes Berentzen, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung, betont, dass das Segment der Markthallen in der Forschung bisher zu wenig Beachtung gefunden hat. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Einzelhandel sieht er die Notwendigkeit, das Konzept der Markthalle weiterzuentwickeln und dessen Potenziale voll auszuschöpfen. Lars Jähnichen, Geschäftsführer der IPH Handelsimmobilien, unterstreicht, dass es bei Markthallen nicht nur um den reinen Aufenthalt geht. Es seien Orte des Zusammentreffens und des Wohlfühlens. Für einen nachhaltigen Erfolg bedürfe es fundierter Kenntnisse, eines klaren Konzepts und der Entschlossenheit, dieses auch umzusetzen.