Symbiose aus Handel und Investment

Jagdfeld-Handelsdinner
Retailer und Investoren im Austausch: Das Jagdfeld-Handelsdinner 2026. © Grundner Media GmbH

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Redaktion

Die Zukunftsfähigkeit des stationären Handels entscheidet sich zunehmend im Zusammenspiel von Konzept, Standort und Kapital. Expansionsentscheidungen, Standortentwicklungen und Investmentfragen sind eng miteinander verwoben. Umso wichtiger sind Formate, die die unterschiedlichen Perspektiven von Handel, Immobilienwirtschaft, Verbänden und Investoren zusammenbringen.

Das Handelsdinner der Jagdfeld Real Estate setzt genau hier an. Es bietet einen exklusiven Rahmen für Gespräche abseits klassischer Kongresslogik: weniger Vortragsformat, dafür mehr menschlicher Dialog und Austausch. In vertraulicher Atmosphäre entsteht Raum für Gespräche über Erfahrungen, Herausforderungen und Entwicklungen, die im öffentlichen Konferenzbetrieb teilweise unausgesprochen bleiben.

In diesem Jahr fand das Format bereits zum achten Mal statt und hat sich bei Retailern inzwischen als fester Termin etabliert. So kamen am 18. Juni 2026 mehr als 100 geladene Gäste aus Handel, Verbänden und institutionellem Investment im China Club Berlin zusammen. Zu ihnen zählten Vertreter namhafter Retailer ebenso wie Repräsentanten des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, des EHI Retail Institute und des German Council of Shopping Places. 

Passend zur Location begrüßten Benedikt Jagdfeld, Owner und CEO, und Roland Hoffmann, Head of Marketing, die Gäste zu einem Abend unter dem Leitmotiv „Reüssieren im Jahr des Feuerpferdes“. In der chinesischen Tradition steht das Feuerpferd für Dynamik, Tatkraft und den Willen, neue Wege zu gehen. Eigenschaften, die auch der Einzelhandel braucht, um sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld immer wieder neu zu erfinden. So rückte der Abend die Frage in den Mittelpunkt, wie Handelsunternehmen Veränderungen früh erkennen und daraus konkreten Mehrwert für Kundinnen und Kunden schaffen.

Einen Impuls lieferte Markus Trojansky, Geschäftsführer Expansion bei dm-drogerie markt. Im Gespräch mit Christoph Stoll, COO der Jagdfeld Real Estate und Beirat im German Council of Shopping Places, zeigte er, wie dm kontinuierlich neue Kundenbedürfnisse in operative Prozesse übersetzt und daraus neue Produkt- und Servicekategorien entwickelt. Trojansky brachte diesen Ansatz auf den Punkt: „Prozessmuster-Optimierung aus Kundensicht ist nicht nur ein Schlagwort, sondern ein bei dm gelebtes Erfolgsmodell. Das lässt sich auf immer wieder neue Produkt- und Servicekategorien anwenden, wie auf unser pilotiertes Geschäftsfeld der Gesundheitsvorsorge.“

Benedikt Jagdfeld betonte, dass Jagdfeld Real Estate als Familienunternehmen mit fast 50-jähriger Erfahrung auch in unsicheren Zeiten auf Professionalität, ganzheitliches Denken und partnerschaftliches Handeln setzt. Erfolgreiches Centermanagement bedeute, Immobilien in ihrem Umfeld, ihrer Nutzungsperspektive und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit zu betrachten – mit Blick auf Eigentümer, Mieter und Zielgruppen. Als Kraftquelle hob er die Freude an der Aufgabe hervor. Sie sei Grundlage kreativer Ideen und Ausdruck des Claims „Real Estate. Real Joy.“ Das Leitwort „Reüssieren“ verstand er zugleich als Aufforderung zum Handeln: Erfolg entsteht nicht allein durch Analyse, sondern durch konsequente Umsetzung.

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