Urbanes Parken der Zukunft

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Das Start-up VePa Vertical Parking hat bei den diesjährigen PropTech Germany Awards den dritten Platz in der Kategorie „Projektentwicklung & Smart City“ belegt. Das junge Unternehmen entwickelt vertikale Parktürme, die es der Immobilienwirtschaft ermöglichen, die Herausforderungen bei der modernen Quartiersentwicklung nachhaltig und platzsparend zu lösen.
Parken in der Stadt kann nicht nur zur Belastungsprobe für AnwohnerInnen werden, sondern auch für Bauträger und Wohnungsunternehmen eine Qual sein. Wenig verfügbare Fläche und einzuhaltende Stellplatzschlüssel sind nur zwei Beispiele für Herausforderungen, die bei Neubau- und Sanierungsplanungen berücksichtigt werden müssen. Und genau an der Stelle kommt VePa ins Spiel: "Wir möchten zeigen, dass es innovative, flexible und nachhaltige Alternativen gibt, um Stellplätze zu schaffen oder vorhandene Flächen effizienter zu nutzen”, so David Schön, einer der beiden Co-Founder von VePa.
„Let’s rethink parking“
"Unser VePa Tower ist ein vertikales Parksystem, das nach dem Umlaufprinzip funktioniert und auf der etablierten Paternoster Technologie beruht", heißt es auf der Unternehmensseite. Die innovative Parkmöglichkeit reduziert die Fläche für Parkraum auf ein Minimum, indem auf einem Bereich von zwei Stellplätzen vertikal bis zu zwölf Stellplätze geschaffen werden können. Dadurch wird nicht nur mehr Platz für weitere Baufläche freigemacht, sondern auch mögliche Grünflächen entsiegelt. Bei VePa wird Nachhaltigkeit großgeschrieben, da im Vergleich zu Tiefgaragen auf große Mengen an Beton verzichtet wird und durchschnittlich bis zu 98 Prozent CO2 pro Stellplatzeingespart werden können. "Wichtig ist uns beim Turmbau vor allem auch die Flexibilität und modulare Bauweise, um einen Auf- und Abbau innerhalb von fünf Tagen gewährleisten zu können und unseren KundInnen eine flexible Auswahl an Fassadengestaltungen zu bieten", heißt es von Unternehmensseite.
Erstes Pilotprojekt bei München
Für künftig entstehende Parktürme ist denkbar, Elektroladestationen zu integrieren und Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern zu installieren, so das Unternehmen. Zusätzlich sollen Stellplätze für Fahrräder sowie Shared Cars und Micromobility, wie die E-Scooter von Lime oder TIER, geschaffen werden und auch die Integration von Paketstationen wird angedacht. Das erste Pilotprojekt des Start-ups findet bereits im Laufe dieses Jahres seine Realisierung in der Nähe von München.
"Wir freuen uns mit unserer innovativen Idee bei den German Real PropTech Pitches 2022 gegen andere großartige PropTechs angetreten zu sein und den dritten Platz in der Kategorie „Projektentwicklung & Smart City“ belegt zu haben", heißt es von Unternehmensseite. Simon Schubnell, Co- Founder von VePa, war vor Ort in Frankfurt dabei und hatte während des Events viel Freude am Networking und dem Know How-Austausch über digitale und innovative Lösungen. „Es ist hat mich sehr gefreut zu beobachten, dass die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz in den Fokus rückt. Im Austausch mit anderen PropTechs hat sich gezeigt, dass die Start-Up-Welt voller genialer Ideen für eine nachhaltige Zukunft des Bauens und Wohnens ist“, sagte er anschließend.
Weitere Informationen finden Sie unter www.vepa.space.