Weniger Lieferengpässe, aber Kuh noch nicht vom Eis

Die Regale sind hierzulande wieder etwas besser gefüllt. © Pixabay / Marco Pomella

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Die Lieferengpässe bei den Einzelhändlern haben im Mai nachgelassen – so besagt’s eine aktuelle ifo-Umfrage. Nur noch 41,3 Prozent der Befragten meldeten Knappheiten, nach 45,7 Prozent im April.

„Der Anteil der Einzelhändler, der von Lieferproblemen betroffen ist, hat sich seit Jahresbeginn stetig verringert“, sagt ifo-Experte Patrick Höppner. „Dennoch bleibt die Geschäftslage bei vielen eingetrübt. Weniger Verbraucherinnen und Verbraucher gehen in die Läden, und sie sparen wegen der Inflation beim Einkauf.“

Hohe Preise belasten Verbraucher

Deutlich spürbar sind die Engpässe immer noch bei den Lebensmittelhändlern mit 65,8 Prozent, nach 70,4 im April. Entspannung in der Lieferkette registrierten Händler, die elektrische Haushaltsgeräte verkaufen: 34,3 Prozent der befragten Unternehmen meldeten Engpässe, nach 68,7 Prozent im April. „Die zuletzt hohen Preissteigerungen in vielen Bereichen des Einzelhandels haben die Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher belastet“, sagt Höppner.

Weniger Kunden kommen

Für das erste Quartal 2023 meldeten 42,9 Prozent aller Einzelhändler weniger Kunden. Besonders traf es dabei die Baumärkte (69,3 Prozent) und die Möbelhäuser (65,4 Prozent).