Zehn Jahre Kö-Bogen

Kö-Bogen
Der Kö-Bogen feiert den zehnten Geburtstag. © Andreas Endermann

Handel und Immobilien
Passion

Susanne Müller

Der Düsseldorfer Kö-Bogen ist eine der architektonisch spektakulärsten Immobilien in Deutschland, preisgekrönt und mit großer Relevanz für die Rhein-Metropole. In diesem Jahr feiert das markante Geschäfts- und Bürohaus des Entwicklers Art Invest Real Estate den zehnten Geburtstag.

2013 eröffnet, mauserte sich der Kö-Bogen rasch zum Meeting-Point der Düsseldorfer  Bürger  und der Besucher der Stadt. Shopping, Kulinarik, Live-Musik: Dort wächst zusammen, was heute Experience genannt wird. Ein stetig zunehmendes und  abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zieht Menschen an wie ein Magnet. Ob After-Work-Events, der alljährliche glamouröse Fashion-Catwalk oder persönliche Führungen rund um die Räumlichkeiten des architektonischen Meisterwerkes – Abwechslung während des ganzen Jahres ist angesagt.

Ersonnen hat den ikonischen Kö-Bogen der New Yorker Star-Architekt Daniel Libeskind – und wurde dafür mit Ehren überschüttet. Unter anderem hat das Konzept im Jahr 2022 den German Brand Award erhalten: Dieser Preis würdigt die menschliche Seite des Bauwerkes. Denn, so die Begründung, die Besucher und Mitarbeiter sind die Seele des Gebäudes und versprühen einen lebendigen Charme. Weiterhin gab’s unter anderem den MIPIM-Award in der Kategorie „Best Urban Regeneration“ und den German Brand Award „Lighthouse Project of the Year“.

Architektonisches Meisterwerk

Die prägnante Fassade aus Glas, Naturstein und den schwebenden Gärten lässt das Bauwerk zu einem unverkennbaren Ort der Landeshauptstadt werden. Urbanität und Natürlichkeit machen das zeitlose Baukonzept aus und spiegeln die gestalterischen Hauptmerkmale der Städtelandschaft wider. Das „Geburtstagskind“ steht für modernen Lifestyle zwischen Schauspielhaus, Dreischeibenhaus, Hofgarten und Johanneskirche. Für die Landeshauptstadt NRW ist der Kö-Bogen längst ein Wahrzeichen und Place to be. Gerade jetzt im Jubiläumsjahr findet eine Vielzahl an Events statt: Open-Air-Tanz zum Beispiel, verschiedene Projekte, und die After-Work Sundowner-Lounge ist stets gut besetzt.

Internationale Top-Marken

Resultat sind zwei 26 Meter hohe Gebäude für Shopping und Working. Hochwertige Stores internationaler Topmarken sowie Gastronomie sind dort angesiedelt. So belegt beispielsweise das Stuttgarter Fashion- und Lifestyle-Unternehmen  Breuninger dort 19.000 Quadratmeter mit einem spektakulären Flagship-Store. Groß gefeiert hat das Team dort erst kürzlich eine neu gestaltete Luxus- und Beautyfläche im Erdgeschoss. Auch das Breuninger Gastro-Konzept Sansibar ist im Kö-Bogen vertreten. Ebenfalls dort angesiedelt sind unter anderem Joop!, Apple, Rüschenbeck mit neuer Patek-Philippe-Boutique, Miele Experience Center, Porsche Design, Windsor und Faber Castell.

Bei den Menschen angekommen

Im zehnten Jahr seines Bestehens ist der Kö-Bogen mit der renommierten Adresse Königsallee 2 nach wie vor stark nachgefragt. Immer noch streben internationale Top-Marken dort ein Mietverhältnis an, und Veranstalter fragen fast täglich Flächen an. Das Projekt ist bei den Menschen angekommen – und umgekehrt. Im Frühjahr 2023 ist das Gelände optisch sogar noch ein Stückweit attraktiver geworden: Die Stadt Düsseldorf hat die terrassenförmige Böschung üppig mit kleinen Büschen bepflanzt, die Brücke erweitert und sie von den Glasscheiben befreit. Jetzt sieht alles noch gepflegter und großzügiger aus – ideal zum entspannten Flanieren.

Alex Iwan, Pressesprecherin Kö-Bogen, resümiert: „Wir haben den Kö-Bogen von der Gebäudemarke zur Publikumsmarke entwickelt, man kann sagen, er ist ein Publikumsliebling. Sogar digital folgen uns die Menschen, um kein Event zu verpassen. Eher ungewöhnlich für ein Gebäude, aber für uns in der Kö-Bogen-Familie ein tolles Gefühl.“

Natürlich nachhaltig

Keine Frage, dass die Planer 2023 langfristig in die Zukunft gedacht haben. Das Ensemble ist mit der LEED-Zertifizierung in Platin dekoriert – eine hohe Auszeichnung für Green Buildings.

Susanne Müller